lesen Sie weiter  [close]
Mit Spielen wie Sackhüpfen, Kegeln, Erbsenweitspucken, Nüsse-schlagen, Dosenwerfen und anderem konnten sich die Kinder am Lutherwochenende bewegen und was Süßes sammeln. Und das führt mich auch zum nächsten Abschnitt, denn über das Essen und Trinken wurde danach gesprochen. Wussten Sie zum Beispiel, dass man früher kein Wasser getrunken hat? Alles war mit Bier oder saurem Wein verdünnt, denn das Wasser war größtenteils verseucht. Das Essen für die Reichen war natürlich gut. Der größte Teil der Bevölkerung aber hatte große Einschränkungen, wie die Kinder mit Erschrecken feststellen mussten. Unseren Luxus, jeden Tag Fleisch zu essen oder überhaupt einen weichen Laib Brot zu haben, hatten Kinder zu Luthers Zeit nicht. Bevor wir uns dann selbst mit Würstchen und Brezeln stärkten, durften die Kinder selbst Bäcker spielen und ihr eigenes Reformationsbrötchen backen.
Nach dem Mittagessen ging es weiter mit Luthers Entscheidung, Mönch zu werden, also dem fürchterlichen Gewitter, in welches er geraten war. Und genau dieses Gewitter hat Wiebke mit den Kindern nachgespielt. Jedes Kind bekam ein Instrument, und als die Kinder loslegten, tobte im Gemeindehaus ein Sturm.
Nachdem Luther Mönch geworden war, hatte sich in seinem Leben einiges verändert und er hat viel erlebt.

Nun, der Bericht geht noch weiter, allerdings nur in der gedruckten Ausgabe des Kirchenbotens.
Stöbern im Altem Testament und schlafen in der „neuen" Kirche

Im Kindergottesdienst wurden dieses Halbjahr einige Geschichten aus dem Alten Testament besprochen, gebastelt und gemalt. Vielleicht können Sie mir noch ein paar Namen der Jünger von Jesus nennen, aber wissen Sie noch, wie der Vater von Josef hieß, wohlbemerkt aus dem Alten Testament? Ich muss ehrlich sagen. Hätte mich jemand das gefragt, bevor ich die Geschichte nicht nochmal mit den Kindergottesdienstkindern bearbeitete, ich hätte Ihnen es nicht sagen können. Fragen Sie doch mal Ihre Kinder! Die können es Ihnen gewiss beantworten. Woran Sie sich aber vielleicht noch erinnern können, ist dass Josef von seinen Brüdern in einen Brunnen geworfen und dann als Sklave an die Ägypter verkauft wurde. Ihnen geht immer noch kein Licht auf? Josef war schließlich die rechte Hand des Pharaos und Traumdeuter. Wenn Sie jetzt noch nicht aufgesprungen sind und „Ja sicher" oder wenigstens „Die Wörter habe ich schon mal wo gehört" gerufen haben, dann empfehle ich doch öfters als Weihnachten mal in die Kirche zu gehen. :-)
Information ...  [close]
Die Kindergottesdienstkinder kennen nun einige Geschichten aus dem Alten Testament und haben zu jeder etwas Wundervolles gebaut, gebastelt oder gemalt. Zu dieser Geschichte haben die Kinder gebastelt, gemalt und nochmals gebastelt. Alles fing doch damit an, dass Josef ein schönen Rock von seinem Vater geschenkt bekam. Seine Brüder be-
kamen aber keinen Rock und aus Neid warfen sie Josef in einen Brunnen. Auf diese Geschichte bezogen nähte einer der Betreuer einen Rock und die Kinder gestalteten diesen. Der Rock sprühte nur so von Farben und voller Stolz hängten die Betreuer diesen dann auch auf. Die Geschichte geht aber noch weiter. Nachdem die Brüder Josef an vorbeiziehende Händler als Sklaven verkauft hatten, zerrissen sie den Rock, schmierten Blut eines Ziegenböckchens darüber und sagten dem Vater Josef sei von einem wildem Tier verschlungen worden. Ich kann Ihnen versichern, unsere Rockträgerin lebt noch. Naja, so kam Josef dann auch zu dem Pharao, der diesen bald als seinen privaten Traumdeuter und seine rechte Hand einsetzte. So deutete Josef dann auch einen ganz wichtigen Traum, der uns zu dem Ende der Geschichte führt und zu unserer nächsten Aufgabe, welche die Kinder mit Bravour geleistet haben. Denn Josef deutete, dass nach sieben reichen Ernten sieben arme folgen sollten. Er befahl das Getreide nicht zu verschwenden, sondern zu lagern. Nach den sieben reichen Jahren folgten dann wirklich die sieben armen und so hatte außer Ägypten kein anderes Land genug Getreide. Die Menschen aus den anderen Ländern kamen alle, um in Ägypten Getreide zu kaufen, darunter waren auch die Geschwister von Josef. Ich werde Ihnen das Ende nicht verraten, das können Sie ja lesen oder unseren Pfarrer mal fragen, aber ich werde Ihnen verraten, was die Kindergottesdienstkinder dazu gemalt und gebastelt haben: Diese malten Josef, seine Brüder, den Pharao und ein paar Ägypter. Die ausgeschnittenen Menschen wurden dann auf eine große goldene Folie geklebt, welche im Raum hingehängt wurde. Dazu wurde der Rock gehängt.

Außerdem gab es dieses Jahr im Kindergottesdienst eine ganz besondere Veranstaltung. Denn der Kindergottesdienst übernachtete vom 04.-05. Juli 2015 in der Kirche. Die Kinder erlebten eine unvergessliche Nacht. Bevor die Nacht allerdings mit Geschichten, Hörspielen und Kartenspielen beginnen konnte, wurden die Nachtlager in dem Altarraum aufgeschlagen und es wurde Verstecken in der Kirche gespielt. Es wurden alle möglichen Verstecke dabei aufgetrieben und auch die Betreuer hatten einen Riesenspaß dabei. Bevor es dann zu einem Geschwisterpaar der Kindergottesdienstkinder nach Hause ging, wurde auf dem Weg als Stärkung ein Eis gegessen. Endgültig kam man bei dem Haus an bevor noch der Schmelzvorgang einer Kugel Eis beobachtet wurde, die einem Kind heruntergefallen war. Eine Abkühlung für die Füße gab es in dem Pool und eine weitere Stärkung für den Heimweg in Form einer Wassermelone. Die Kindergottesdienstkinder schaukelten, spielten Fußball und redeten über Gottes Verhältnis zu den Dinosauriern, während sie sich in dem großen Garten des Geschwisterpaares austobten.
In der Kirche wieder angekommen waren diese aber natürlich immer noch nicht müde, weshalb man mit ihnen Spielkarten spielte und sie um den Altar herumlaufen ließ. Eine der Betreuerinnen las den Kindern eine Geschichte vor, bevor man einen Mitternachtssnack, welcher auf 22:00 Uhr vorgelegt wurde, genoss. Kurz darauf wurden Zähne geputzt und die Müdigkeit überkam die ersten schon. Um auch noch die letzten Kinder zur Ruhe zu bekommen, spielte man den Kindern eine Traumreise vor, bei der auch die letzten einschliefen.
Am nächsten Morgen stellten die Betreuer und Kinder fest, dass über Nacht ein Licht angegangen war und man war am überlegen, ob da nicht doch der Kirchengeist dahinter steckte. Während einige Kinder davon allerdings noch gar nichts mitbekamen - sie schliefen noch - entschloss sich der andere Trupp schon mal sich auf den Weg in das Gemeindehaus zu machen, um dort vor dem Frühstück noch Karten zu spielen.

Ich, Alina Gütlich, verabschiede mich mit diesem Artikel auch als Schreiberin des Gemeindeblättchens. Es hat mir viel Spaß gemacht Sie zu unterhalten und Ihre Rückmeldungen zu bekommen. Ich möchte auch hier noch einen großen Dank an all die Menschen aussprechen, die mit mir gearbeitet haben, an alle großartigen Menschen, die ich dadurch kennen gelernt habe, und natürlich auch an „meine" Kindergottesdienstkinder, ihr seid eine tolle Gruppe!

Alina Gütlich, Kigo-Teamerin
Blind sein

So heißt das neue Projekt des Kigos. Die Geschichte von der Heilung des Bartimäus wurde bereits erzählt und nachgespielt. Die Kinder sollen sich die die Situation blinder Menschen
hineinversetzen. Dazu gehören Vertrauensspiele mit verbundenen Augen, aber auch der Besuch der Blindenseelsorge zu einem der Kigo-Treffen. Ein Blinder wird zudem berichten, wie er mit seiner Behinderung seinen Alltag meistert und welche Herausforderungen es zu bewältigen gibt. Zudem werden die Kinder ein eigenes Kinderblindenbuch selbst
gestalten. Das Projekt wird etwas bis Ostern dauern.

Ein weiteres Highlight ist ein Osterspaziergang unter Leitung der Gemeindepädagogin Sabine Oldenburg, die die Ostergeschichte den Kinder und ihren Eltern lebendig nahebringen wird.

Andrea Erdmann
Dankeschön - Schreiben einer Mutter:

Liebes Kigo - Team,

Viele Jahre hat der Kigo unseren Alltag, nein Sonntag, stark beeinflusst. Für Hannes war es ganz selbstverständlich und auch wichtig nach unserem Familienfrühstück zum Kigo zu gehen. Ich bin als Mutter sehr froh und dankbar, dass er neben Schule und Freizeit auch „die Welt der Kirche“ kennengelernt hat.
Sicherlich wird das sein weiteres Leben beeinflussen - gerade in der Zeit von Wertverfall. Dies ist aus meiner Sicht besonders wichtig.
Danke für die „Arbeit“ an und mit unserem Sohn, vielleicht gibt es ja noch eine Möglichkeit, den Kontakt zur Kirche zu halten? Ich würde mich freuen und nicht zuletzt auch Hannes!
Aber genau jetzt ist der Zeitpunkt gekommen,
wo er sich entscheiden musste. Und dass die Entscheidung Richtung Fußball gegangen ist, kann ich verstehen. Tatsache ist jedenfalls, dass in seiner Gruppe (D1) alle Spiele am Sonntagmorgen sind, d.h. konkret bis Dezember fast jeden Sonntag. Schade, dass es scheinbar so gar keinen Gedanken daran gibt, dass es durchaus Menschen gibt, die sonntags gerne in die Kirche gehen würden.
Danke nochmals, und vielleicht gibt es ja noch eine Möglichkeit, eine Gruppe in Groß-Gerau ins Leben zu rufen für Kinder, die zu alt für den Kigo, aber zu jung für die Konfis sind. Das wäre doch mal ein Thema für den Kirchenvorstand bzw. für die Dekanatskonferenz. Hannes würde den Kontakt zur Kirche halten und ist auf der „Suche“. Die Zeit des Kigo wird mir auf jeden Fall in guter Erinnerung bleiben.

Alles Gute
Silvia
Sicherlich wollen Sie mehr erfahren - einfach klicken:  [close]
Weihnachten, Osten, Pfingsten – Feste, die unsere Kigokinder kennen und zu denen sie von Geburt Jesu, von seinem Leben und seiner Botschaft viel erfahren haben. Dass jedes Fest auch seine eigene Farbe hat, das haben wir uns mit einem Jahreskreis genauer angeschaut.
Weiß ist die Farbe der Freude über Jesus. Violett bedeutet, dies ist die Zeit der Vorbereitung, der Stille und des Nachdenkens. Rot ist die Farbe der Kraft Gottes, des Heiligen Geistes. Grün bedeutet Wachsen und Reifen. Nach und nach haben wir in mehreren Kigo-Stunden gemeinsam unseren Jahreskreis mit seinen Farben bemalt und über die jeweilige Farbe und die Bedeutung in der Kirche gesprochen.
Stöbern im Altem Testament und schlafen in der „neuen" Kirche

Im Kindergottesdienst wurden dieses Halbjahr einige Geschichten aus dem Alten Testament besprochen, gebastelt und gemalt. Vielleicht können Sie mir noch ein paar Namen der Jünger von Jesus nennen, aber wissen Sie noch, wie der Vater von Josef hieß, wohlbemerkt aus dem Alten Testament? Ich muss ehrlich sagen. Hätte mich jemand das gefragt, bevor ich die Geschichte nicht nochmal mit den Kindergottesdienstkindern bearbeitete, ich hätte Ihnen es nicht sagen können. Fragen Sie doch mal Ihre Kinder! Die können es Ihnen gewiss beantworten. Woran Sie sich aber vielleicht noch erinnern können, ist dass Josef von seinen Brüdern in einen Brunnen geworfen und dann als Sklave an die Ägypter verkauft wurde. Ihnen geht immer noch kein Licht auf? Josef war schließlich die rechte Hand des Pharaos und Traumdeuter. Wenn Sie jetzt noch nicht aufgesprungen sind und „Ja sicher" oder wenigstens „Die Wörter habe ich schon mal wo gehört" gerufen haben, dann empfehle ich doch öfters als Weihnachten mal in die Kirche zu gehen. :-)
   Acrobat Reader  Valid CSS!  Valid XHTML 1.0!
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Ja, ich akzeptiere