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Alle hatten riesengroßen Spaß, das ungewohnte Material zu bearbeiten.
Jede Strebe des Kreuzes wurde in der Glut erhitzt und dann von den Müttern und Vätern auf dem Amboss in Form geschmiedet. Da ging auch mal ein Hammerschlag daneben.
Jede Familie, die ihr Kreuz fertig geschmiedet hatte, gab den Eltern, die gerade an der Reihe waren, hilfreiche Tipps. Auch Pfarrer Bernhard war am Ende des Tages selbst zum Profi-Schmied geworden.
Um die verbrauchten Energien wieder aufzuladen gab es nach getaner Arbeit Würstchen und Glühwein.
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Konfifahrt nach Frankfurt

Wir trafen uns am Freitagmorgen am Dornberger Bahnhof, mit dem Zug ging es dann nach Frankfurt. In der Jugendherberge angekommen, bearbeiteten wir in Gruppen vier bis fünf Geschichten über Jesus, die wir kreativ gestalten sollten (Theaterstück, Comic, Dialog). Am Abend stellte jede Gruppe ihre Ergebnisse vor. Am nächsten Tag ging es schon früh durch halb Frankfurt ins Bibelmuseum. Dort haben wir noch mehr über Jesus (Neue Testament) und auch über das Alte Testament erfahren und durften uns auch in die Zeit von früher hineinversetzen.

Als wir zur Mittagszeit wieder in der Kirche in Groß-Gerau angekommen sind, schauten wir zum Abschluss noch einen Film über das Leben von Jesus. In dem Film erfuhren wir viele von Jesus‘ Geschichten und was er alles getan hat. An diesem Wochenende haben wir viel über Jesus gelernt. Uns ist klargeworden, dass manche Sprüche, die in der Kirche oder von Jesus gesagt wurden, symbolisch und nicht wortwörtlich gemeint sind, z.B. „Den Splitter in dem Auge deines Gegenübers siehst du, aber den Balken in deinem eigenen Auge siehst du nicht.“ Bedeutet so viel wie: Die Fehler eines anderen siehst du eher als deine eigenen. Dabei soll man erst auf sich gucken, dann auf die anderen. Es war ein sehr informationsreiches, schönes, aber durchaus auch anstrengendes Wochenende.
Konfifreizeit 2015

Wie jedes Jahr war die Konfigruppe über Fasching eine Woche in Hamburg.
Sonntagmorgens, 7:20 Uhr - Nur verschlafene Gesichter. Nach einer langen, anstrengenden, aber lustigen Zugfahrt kamen wir nachmittags endlich in Hamburg an. Dort bezogen wir erst mal unsere Zimmer in der Jugendherberge und erkundeten anschließend alle zusammen bei einem Spaziergang die Hafencity.
Wie von jetzt an jeden Abend aßen wir ab 18:00 Uhr zu Abend. Programmpunkt 19:30 Uhr – jetzt wurden erst mal die Regeln besprochen.
Zum Abschluss kam das Nachtgebet und anschließend die Nachtruhe, die jedoch nicht für Ruhe sorgte.
Montagmorgen, 7 Uhr, ein langer Tag stand bevor: Es klopfte an der Tür, Pfarrer kam rein: „Es werde
Licht!“ und das Licht ging an. Nach dem Frühstück besuchten wir das Rauhe Haus und erfuhren etwas über die erste diakonische Einrichtung der evangelischen Kirche. Anschließend erkundeten wir, in kleinen Gruppen die Stadt und gingen shoppen.
Dabei sprachen wir mit Hinz - und-Kunzt Verkäufern, besuchten Nobelläden und viele Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel das Rathaus.
Am späten Nachmittag besuchten wir alle zusammen Hinz und Kunzt und erfuhren vieles über Obdachlose in Hamburg und ihr l Leben.
Dann kam schon unsere Abendroutine: Abendessen, Nachtgebet und Nachtruhe.
...und so ging die Reise weiter  [close]
Dienstagmorgen, der 2. Tag brach an. Als erstes gingen wir zur Davidswache nach St. Pauli. Eine Polizistin erzählte uns von Prostitution, Gewalt, Drogen und Jugendkriminalität in St. Pauli. Anschließend hat uns eine ältere Frau von der Heilsarmee berichtet und wie sie mit den Menschen am Rande der Gesellschaft arbeitet. Zum Schluss gingen wir noch zur AIDS Seelsorge und erfuhren alles Mögliche über das Thema AIDS. Unsere Abendroutine folgte und dann war der Dienstag auch schon wieder vorbei.
Mittwoch - nach dem Frühstück - ging es nach Eppendorf zur UKEKlinik, wo wir etwas über die
Flüchtlingsambulanz für Kinder und Jugendliche erzählt bekommen haben.
Im Café Sperrgebiet erfuhren wir anschließend etwas über Mädchen, die auf den Strich gehen. Danach
durfte jeder sich zwischen dem Besuch im Hamburger Dungeon oder zwei Stunden Freizeit entscheiden. Die meisten gingen mit ins Dungeon, ein Gruselhaus, das unter anderem über die Geschichte Hamburgs erzählt. Diesmal wurde unsere Abendroutine durch einen Besuch im Planetarium „Pink Floyd“ unterbrochen. Doch nur die Hälfte von uns hat diese Aufführung wach mitbekommen.
Und schon brach der letzte Tag an. Am Morgen besuchten wir die St. Jakobi-Kirche mit einer sehr langen Führung. Daraufhin folgte bei strahlender Sonne eine Hafenrundfahrt durch den Hamburgerhafen. Zum Schluss gingen wir noch zum Dialog im Dunkeln, wo uns ein blinder Mann über sein Leben erzählte. Daraufhin machten wir eine 1 ½- stündige Führung im Dunkeln. Und
dann bestand der Abend nur noch daraus die Zimmer aufzuräumen und schlafen zu gehen.
Freitag - schon wieder nach Hause. Noch vor dem Frühstück hatten wir unsere Zimmer geräumt und begaben uns danach sofort auf den Weg zum Bahnhof, wo wir jedoch lange auf unseren Zug warteten. Doch dann kamen wir nach einer langen und ebenfalls anstrengenden Zugfahrt am späten Nachmittag wieder in Groß-Gerau an.

Johanna und Diandra, Konfirmandinnen

... mehr über die "coole Gemeinschaft"  [close]
Mal sind es aber auch die Konfirmanden selbst, die schon Gemeinde erlebt haben, als Kinderchorkind wie Diandra, als Kindergottesdienstkind oder wie bei vielen als Kind, das mit großen Augen und Ohren das weihnachtliche Krippenspiel bestaunt hat. Immerhin ein Viertel von ihnen ist auch jetzt in einer anderen Gruppe in der Gemeinde aktiv. Da ist der Gang durch das Kirchenportal nichts völlig Neues. Auffällig: fast alle diese Aktiven sind Mädchen. Jungen finden den Zugang nicht so leicht. Es fehlt wohl an coolen Angeboten für coole Jungs.

Für die meisten gilt jedoch, dass sie in ihrer Konfirmandenzeit der Kirche und auch der Stadtkirchengemeinde zum ersten Mal richtig begegnen. Diese Begegnung empfinden fast alle als „interessant“. Gerade wenn es um tatkräftiges Zupacken wie beim Geldsammeln, Brotbacken oder an der Theke beim Gemeindefest geht.

Die Arbeit wird als „nicht wirklich anstrengend“ bezeichnet; zudem „ist das ja nur manchmal“ und außerdem „ist das ja für eine gute Sache“. Auch wenn man nachfragt: gejammert und gemault wird nicht, diese praktischen Anteile des Konfirmandenlebens werden im Gegenteil besonders geschätzt. Und besonders so eine Arbeit wie die an der Kaffeetheke bringt wohl Begegnungen. Vor und nach den Gottesdiensten bleiben die Konfis eher unter sich. Das ein oder andere ältere Gesicht bekommt wohl mal ein Kopfnicken, aber erst wenn durch die Arbeit der Kontakt hergestellt ist, so berichten die Konfirmanden, entstehen auch kleine Gespräche zwischen ihnen und älteren Gemeindemitgliedern. Da erzählen die Älteren von ihrer eigenen Konfirmandenzeit und fragen, wie das heutzutage so ist. Und manchmal bekommt man - so erzählt Friederike - als Konfi an der Kuchentheke auch zu hören: „Dich kenne ich doch. Bist du nicht die ...?“ Ja, man ist die ...! Aber zu-rück bleibt doch ein fragender Blick: Wer war das denn jetzt nun wieder?

„Neue Erfahrungen“ erwartet die Gruppe auch von der Fahrt mit Pfarrer Bernhard und Wiebke Friedrich nach Hamburg. Denn da steht die Begegnung mit Obdachlosen und anderen Menschen am Rande unserer Gesellschaft auf dem Programm. Unsere Konfirmanden haben ein Gespür für die Distanz, die sie dazu haben, aber sie sagen auch: „Da sehen wir mal die Wahrheit. Wie andere Menschen leben.“ Ein kleines Gespräch mit den Konfirmanden - und so viele kluge Sätze: Ich bin schon ein bisschen überrascht, wie viel Potenzial in dieser Gruppe steckt.

Was das Leben in der eigenen Gemeinde angeht, fühlen sich die meisten informiert, aber einige sagen doch auch, dass sie eigentlich „keine Ahnung“ haben von dem, was sonst so in der Gemeinde passiert. Aber eigentlich stimmt es gar nicht, denn auch die, die glauben, keine Ahnung zu haben, haben zumindest dann doch Konzerte miterlebt, ein paar unserer Gruppen im Gottesdienst gesehen und gehört und die Anschaffung der Prinzipalstücke verfolgt. Da ist dann wohl auch jeder selbst zuständig, wie viel er fragt, wie sehr er sich drum kümmert. Bei der Gemeindeversammlung zur Kirchenvorstandswahl waren die meisten Konfirmanden doch lieber nach Hause gegangen, als sich die Kandidaten anzusehen. Aber auch wenn nur zwei geblieben sind, lagen die Konfirmanden mit rechnerisch fast 10% noch deutlich über der Beteiligung der übrigen Gemeinde, die kaum über 2% hinauskam.

Und für die Zukunft? Nach der Konfirmation? Wie stellen sich unsere Konfirmanden ein Gemeindeleben vor, das sie als einladend empfinden? Da sind natürlich wie bei den Erwachsenen zunächst einmal die persönlichen Interessen im Vordergrund. Michael denkt an eine Fußballmannschaft der Kirchengemeinde, bei er mitkicken möchte, Marie wünscht sich ein weiteres musikalisches Angebot: eine Musicalgruppe für Ältere, der nächste denkt eher an eine Skifreizeit. Im Gespräch entstehen dann aber auch ganz neue, spannende Ideen: Warum nicht mal an eine Zusammenarbeit der Konfi-Gruppen mit den Schulen denken, damit eine Begegnung mit Jugendlichen anderer Religionen zustande kommt? Work-Shops, in denen nach der Konfirmandenzeit ein spannendes Thema bearbeitet wird, das zu kurzgekommen ist. Ein Film-Club? Ein offener Jugendraum mit Billard oder Kicker? Eine Jugendfahrt? Aber dann stellt sich doch auch heraus, dass nur wenige wie Amy die Angebote im Jugendzentrum kennen und nutzen und dass nur wenige die Ferienfahrten des Dekanats als Möglichkeit im Blick haben. Tja, da holt uns die Realität ein: Alle in der Konfirmandengruppe sind schon in einem oder mehreren Vereinen. Aber das muss ja nicht das Ende der Überlegungen sein. Vielleicht kann die Gemeinde doch auch Jugendlichen etwas bieten, was es im Sportverein nicht gibt. Zumindest der Jugendchor von Wiebke Friedrich ist schon einmal cool genug für diese „coole Gemeinschaft“. Ob auch ein Jugend-Gottesdienst „cool“ genug wäre?

In einigen Jahren oder Jahrzehnten werden sich diese Jugendlichen jedenfalls an ihre Konfirmandenzeit erinnern, an das Brotbacken, an die Begegnung mit anderen Menschen, an den einen oder anderen Gottesdienst.
Vielleicht hat die Gemeinde ihnen damit so viel mit auf den Weg gegeben, dass der Kontakt zur Kirche und zum Glauben nicht völlig abreißt. Und in 50 Jahren stehen sie dann wieder in diesem Altarraum - dann zu ihrer Goldenen Konfirmation, die in der Stadtkirche ja jedes Jahr gefeiert wird. Dafür interessieren sich im Moment wohl eher die, die schon über 60 sind. Die sollten den folgenden Hinweis aufmerksam studieren.

Volker Lilje (Kirchenvorsteher)
Unser Konfiwochenende zum Thema „Jesus"

Am Freitag, den 13.09.13 haben wir uns alle um 7.55 Uhr am Dornberger Bahnhof getroffen und sind gemeinsam mit Pfarrer Bernhard und Wiebke Friedrich nach Frankfurt gefahren.
Unser erstes Ziel war das Bibelmuseum. Nachdem wir unsere Taschen weggelegt hatten, haben wir in Vierer-Gruppen Geschichten über das Leben von Jesus gelesen. Zu den Texten sollten wir uns Stichpunkte rausschreiben und später anhand der Stichpunkte die Geschichten mit unseren Worten nacherzählen. Die ersten zwei Gruppen haben ihre Zusammenfassungen im Bibelmuseum vorgetragen.
Danach hatten wir eine Führung im Museum. Wir haben etwas über die Nomaden gelernt und haben in Zweiergruppen einen Gegenstand bekommen, den wir einer Person zuordnen mussten, die damals lebte. Wir konnten uns dann zu dieser Person einen Text anhören und herausbekommen, was diese Person von Jesus hält.
Anschließend hatten wir etwas Freizeit und durften in der Stadt rumlaufen. Nachdem wir wieder alle zusammen waren, sind wir zu unserer Jugendherberge gelaufen und haben dort unsere Zimmer eingeräumt und uns ein bisschen entspannt. Nach dem Abendessen sind wir in ein kleines Gartenhaus gegangen und dort haben die beiden anderen Gruppen ihre Vorträge gehalten. Leider haben nicht alle Gruppen alle Texte, die sie zugeordnet bekommen haben, vortragen können, weil die Zeit zum Schreiben im Museum zu kurz war.
Pfarrer Bernhard musste uns deshalb den Rest der Jesusgeschichte erzählen.
Als wir mit der Jesusgeschichte fertig waren, haben wir uns fertig gemacht, um wieder in die Stadt zu gehen. Es war „Nacht der Kirchen".
Viele Kirchen hatten geöffnet und wir haben uns einige davon angesehen und haben den Leuten in der Kirche zugehört. Die Kirchen waren sehr schön beleuchtet. Wir sind dann wieder zur Jugendherberge zurückgelaufen.
Dort sollten wir gleich schlafen gehen, damit wir für den nächsten Tag fit sind. Wir konnten aber nicht gleich schlafen und haben noch lange geredet. Irgendwann sind wir dann doch alle eingeschlafen. Aber die Nacht war viel zu kurz. Als
wir aufstehen mussten, waren alle noch ziemlich müde und wären gerne noch länger im Bett geblieben.
Nach dem Frühstück sind wir wieder zum Bibelmuseum gelaufen. Dort wollten wir uns einen fast dreistündigen Film über Jesus anschauen. Viele hatten keine Lust auf den Film, weil sie noch zu müde waren. Nach ein paar Problemen mit den PC`s haben wir dann doch noch den Film angeschaut. Der Film war ganz gut gemacht, aber für einige etwas zu lange.
Nach dem Film sind wir mit unserem Gepäck weiter zum Städelmuseum gelaufen. Vor dem Städel haben wir erst mal eine Pause eingelegt und durften noch einmal rumlaufen. Danach sind wir ins Museum reingegangen und haben uns viele Bilder von Jesus angeschaut, unter anderem auch Bilder von Jesus und Maria zusammen. Wir waren alle etwas zu
müde und so konnten wir nicht so gut mitarbeiten, wie es sich Pfarrer Bernhard gewünscht hätte.
Nach dem Städelbesuch sind wir wieder gemeinsam mit dem Zug nach Hause gefahren.
Ich fand die beiden Tage ganz schön auch wenn es manchmal etwas zu lange war. Vor allem fand ich gut, dass sich die Konfis gegenseitig besser kennenlernen konnten. Alles in
allem war es eine tolle Fahrt.

Lena Küster, Konfirmandin
Konfirmation 2013

Unsere KonfirmandInnen wurden am Sonntag, den 12. Mai in der evangelischen Versöhnungsgemeinde Groß-Gerau Nord, Danziger Str. 6 eingesegnet.

Unsere Stadtkirche war wegen Renovierung geschlossen.

Wieder gingen eine Woche vor Pfingsten Monate des Suchens und Nachdenkens zu Ende, während derer junge Leute den Geheimnissen von Gott und der Welt nachgegangen sind. Es war eine lange und doch kurzweilige, interessante und manchmal sogar spannende Zeit. In einem weiten Themenbogen von dem Leben und der Botschaft Jesu bis hin zur Frage, was es heute heißen kann, in dieser Welt bewusst als Christ zu leben, haben wir die alten Traditionen entfaltet und unseren Glauben neu buchstabiert.
Dann war es soweit: Mit ihrem Konfirmationsversprechen wollen unsere KonfirmandInnen „Ja“ zu Jesus Christus sagen und mit Gottes Segen ihr Leben als (bald) Erwachsene beginnen.
Das ist schön und verdient ein großes Fest.
Denken Sie doch in Ihrem Gebet an unsere KonfirmandInnen und wenn Sie dann dem einen oder anderen ein Geschenk machen - wie es Brauch ist - so geben Sie doch einen freundlichen Wunsch mit hinein.
„Alle, die auf Gott vertrauen, gewinnen neue Kraft, dass sie auffahren wie Adler, dass sie laufen und nie matt werden, dass sie weitergehen und nie müde werden!“

Euch Konfirmandinnen und Konfirmanden wünschen ich und der Kirchenvorstand der Stadtkirchengemeinde auf Euerm Weg Freude am Glauben und dass Ihr die Erfahrung macht:

Mit Gott an eurer Seite wird das Leben gelingen.

Euer Pfarrer H. Bernhard
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