Die Bedeutung:

Die Taufe im frühen Lebensalter engt nicht ein, sondern im Gegenteil: Sie macht frei für den Glauben!
Das Kind wird mit größerer Selbstverständlichkeit den Kindergottesdienst besuchen oder am Religionsunterricht teilnehmen. Dadurch lernt es schon früh die Bibel und christliche Wertvorstellungen kennen. Später ist es besser in der Lage, sich über Glaubensfragen eine eigene Meinung zu bilden. Die Erfahrung zeigt, dass erst eine christliche Erziehung die Grundlage dafür schafft, später einen eigenen Weg im Glauben zu finden.
Voraussetzung: Wer kann getauft werden?

Alle Menschen sind eingeladen, Christen zu sein. Darum kann sich jeder Mensch taufen lassen.
Viele Kinder werden heute nicht mehr in den ersten Wochen oder Monaten ihres Lebens getauft, sondern im Alter bis zu einem Jahr.
Immer öfter werden Kinder im Grundschulalter getauft oder Jugendliche im Zusammenhang mit der Konfirmation. Jugendliche, die nicht getauft sind, können am Konfirmandenunterricht teilnehmen und sich vor der Konfirmation taufen lassen.
Zunehmend lassen sich auch Erwachsene taufen.

Die Taufe ist einmalig
Die Taufe in der evangelischen Kirche wird von allen Kirchen anerkannt, die sich der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) angeschlossen haben. Sie bleibt ein Leben lang gültig – selbst wenn jemand aus der Kirche austritt und wieder eintritt.
Die Lebensordnung der EKHN nennt den Grund für die Einmaligkeit der Taufe:

"Da die Taufe das in Christus ein für allemal geschehene Heil dem Täufling grundlegend zusagt, schließt sie ihrem Wesen nach eine Wiederholung aus."
Anmeldung zur Taufe:

Ihren Entschluss, Ihr Kind taufen zu lassen, teilen Sie am besten der Mitarbeiterin des Gemeindebüros mit. Dabei vereinbaren Sie einen Termin für das Taufgespräch.

Der erste Kontakt:
Während dieses ersten Gespräches können Sie neben dem Termin für das Taufgespräch auch mögliche Tauftermine klären. In der Regel wird die Taufe im Rahmen eines sonntäglichen Gemeindegottesdienstes gefeiert. Erkundigen Sie sich danach, welche „Taufsonntage“ die Gemeinde anbietet, bei denen mehrere Kinder getauft werden. In solchen Gottesdiensten wird oft Familienfreundlichkeit besonders groß geschrieben. In Einzelfällen sind auch Taufgottesdienste zu anderen Zeiten möglich.

Auf Wunsch kann die Taufe auch in einer anderen evangelischen Gemeinde stattfinden. Hierzu muss der zuständige Gemeindepfarrer seine Zustimmung schriftlich geben („Dimissoriale“).

Verbindlich melden Sie die Taufe während des Taufgespräches an. Dazu bringen Sie bitte mehrere Dokumente mit:


Patenschaft - eine Beziehung, die mitwächst.

Genauso wie die Eltern versprechen auch die Patinnen und Paten bei der Taufe, das Kind auf seinem Weg zum Glauben zu begleiten und ihm, unterstützt von der Gemeinde, christliche Werte und Traditionen zu vermitteln. Sie fördern die religiöse Entwicklung des Patenkindes, indem sie es beispielsweise am Tauftag besuchen und von ihren christlichen Erfahrungen erzählen, wenn es sie daraufhin befragt. Für das Kind soll der Pate ein Gesprächspartner sein, der es während des Heranwachsens begleitet.
Zur Vorbereitung des Taufgottesdienstes ist es eine schöne Geste, wenn die künftigen Paten die Taufkerze schenken und selbst gestalten.
Taufsprüche:

Gott spricht lch will dich segnen und du sollst ein Segen sein.
Das erste Buch Mose (Genesis) Kapitel 12, Vers 2

Gott spricht : Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir und will dich segnen.
Das erste Buch Mose (Genesis) Kapitel 28, Vers 24

Sei getrost und unverzagt, laß dich nicht grauen und entsetze dich nicht! Denn Gott ist in allem mit dir, was du tun willst.
Das Buch Josua - Kapitel 1, Vers 9

Siehe, Gott steht bei mir, der Herr erhält mein Leben.
Der Psalter-Kapitel 54, Vers 6

lch bin der Herr, dein Gott, der der deine rechte Hand fasst und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich helfe dir.
Der Prophet Jesaja- Kapitel 41, Vers 13

Gotts spricht: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein.
Der Prophet Jesaja - Kapitel 43, Vers 10
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