„Wir schaffen das…“

...das waren vor gut zwei Jahren die Worte im Kirchenvorstand, als unsere frisch renovierte Kirche nach neuen Prinzipalstücken geradezu lechzte. Und wir haben es geschafft! Unsere Prinzipalstücke sind bezahlt. Dank der zahlreichen Spenden, mit denen Sie unser Spendenkonto fütterten, nach Konzerten Ihr Wohlwollen und Gefallen in Schein und Münze ausdrückten, dank des Einsatzes zahlreicher kreativer Köpfe… Wahrscheinlich würde das Aufzählen aller Einzelheiten allein schon einen Gemeindebrief füllen.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die dazu beigetragen haben, unserem Chorraum einen neuen und würdigen Glanz zu geben. Unsere Kirche ist nicht nur zum Mittelpunkt von Gottesdiensten und kirchenmusikalischen Veranstaltungen geworden. Seit unsere Stadtkirche ihre Pforten tagsüber geöffnet hat, haben zahlreiche Besucher unser Gotteshaus zur Einkehr und kurzen Auszeit aus dem Alltag aufgesucht. Spontan, aus Neugierde, aus einem persönlichen Anlass, zum Innehalten, zum Beten… Die Eintragungen im ausliegenden Gästebuch geben Einblick in die zahlreichen Anliegen und Bedürfnisse ihrer Verfasser.

„Kann man denn hier keine Kerze anzünden?“, fragte mich eine Besucherin. „Die Kerze, die im Altarraum brennt, spendet mit ihrem Licht so viel Trost. Wie gerne würde ich jetzt ein Licht anzünden. Für meinen Sohn, er ist doch so krank.“

Ein Licht anzünden… Dieses Bedürfnis wurde oft von Besuchern geäußert. Für einen Verstorbenen, einen Kranken, eine schwere Lebenssituation, für das neugeborene Enkelkind, für Frieden. Ein Licht aus Dankbarkeit für Gott… Ein Licht, das das Dunkel erhellt, das Herz wärmt, die Seele streichelt, Trost und Hoffnung spendet. Ein kleines Licht, dessen Flamme das Licht Gottes erfahrbar werden lässt, zusammen mit anderen Lichtern leuchtet und sich ausdehnt.
Die Künstlerin Meide Büdel, die unsere Prinzipalstücke entworfen hat, wird jetzt für unsere Stadtkirche eine Kerzenwand für solche Bedürfnisse gestalten. Und wieder denke ich: „Wir schaffen das!“

Andrea Erdmann, Kirchenvorsteherin
Fast angekommen - Bitte, geben Sie uns den Rest!

„Was für eine schöne, helle Kirche. Alles wirkt so kraftvoll, obwohl doch alles zurückhaltend und aufs Wesentliche reduziert ist. Alles strahlt große Ruhe aus. Trotzdem ist jedes einzelne Objekt etwas ganz Besonderes und hat eine große Präsenz. Der Kirchenraum bildet mit Altar, Kanzel, Taufe, den Buntglas-fenstern und der Sandstein-Madonna eine Einheit. Klasse, große Klasse“, sagt ein Besucher unserer Stadtkirche nach einer Veranstaltung zu mir. Ich freue mich und erzähle ihm von der Kirchensanierung. Ich berichte ihm, dass die Reparatur der Orgel, die Anschaffung der Buntglasfenster und der Prinzipalstücke ganz allein über Spenden finanziert wurden.
Er schüttelt ungläubig den Kopf und fragt: „Gibt es denn so etwas in unserer heutigen Zeit noch, dass Menschen so für ihre Kirche und Gemeinde einstehen?“
„Ja“, sage ich stolz, „bei uns findet man solche Menschen! Mit viel Engagement haben sie bei den verschiedensten Veranstaltungen, die wir zugunsten der Orgel oder der Prinzipalstücke ins Leben gerufen haben, geholfen. Natürlich haben die Gemeindemitglieder uns auch sehr großzügig finanziell unterstützt. Außerdem durften wir dieses Jahr zum zweiten Mal am Matching Fund Projekt der EKHN teilnehmen. Diese Gemeinden bekommen für drei gespendete Euros – einen Euro von der Landeskirche dazu. Letztes Jahr haben wir die Höchstsumme von 10.000 Euro für unsere Prinzipalstücke erhalten.“ Ich habe mich in Fahrt geredet: „Stellen Sie sich vor, es fehlen nur noch 8.300 Euro! Dann haben wir die immense Summe von 83.000 Euro, die unsre Prinzipalstücke gekostet haben, bezahlt!“ „Das wollen Sie aber nicht dieses Jahr noch schaffen?“, fragt er mich zweifelnd. „Doch!“, antworte ich voller Überzeugung, „wir wollen auch dieses Jahr wieder so viel wie möglich über den Matching Fund erhalten. Nur 8.300 Euro müssen es noch werden, damit wir die höchstmögliche Quote erhalten und die 8.300 Euro zusammen haben und alles bezahlen können.“
Ja, so ist es: Es fehlt nur noch ein allerletzter Rest. Und ich bin mir ganz sicher, dass Sie uns auch bei diesem Endspurt weiterhin unterstützen. Sie, liebe Leser, möchten doch sicher auch, dass wir auch dieses Jahr die bestmögliche Unterstützung vom Matching Fund der Landeskirche erhalten. Dazu müssen wir uns noch einmal anstrengen und die 8.300 Euro aufbringen. In diesem Sinne appelliere ich an Sie:
Bitte, geben Sie uns den Rest!

Rita Wolff, Kirchenvorsteherin
Wieder ein schöner Erfolg

Zum zweiten Mal wurde in der Passionszeit unter dem Motto „Ab und zu – aber immer mit Herz“ eine
Spendenaktion in unserer Stadtkirchengemeinde durchgeführt. Auch dieses Jahr haben die Teilnehmer/Innen sieben Wochen lang ganz bewusst auf kleine Alltagslaster wie Schokolade, Zigaretten oder Kaffee verzichtet. Das Geld, das sie dafür aufgewendet hätten, wurde von ihnen in kleinen roten „Herzsäckchen“ gesammelt. Zweiundvierzig dieser Beutelchen sind nach Ostern prall gefüllt wieder zurückgekommen.
Insgesamt ist dabei eine Summe von 623,12 Euro erreicht worden. Das ist wieder ein sehr großer Erfolg. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bei allen Sammlern bedanken. Als wir im letzten Jahr von einigen Teilnehmern angesprochen wurden, diese Aktion jährlich zu wiederholen, waren wir sehr skeptisch, ob das in unserer schnelllebigen Zeit nochmals ein Erfolg werden kann, oder ob der Aufwand und der Nutzen im Verhältnis stehen würden. In diesem Jahr kamen nur 18 Säckchen weniger, als letztes Jahr zurück. Eine gute Leistung, die sich sehen lassen kann!

Mit den 623,12 Euro sollen unsere Prinzipalstücke finanziert werden. Rund 20.000 Euro wollen wir dieses Jahr dafür aufbringen, dann sind der neue Altar, Kanzel, Taufe, Rednerpult und Osterkerzenhalter bezahlt.
Da es uns auch dieses Jahr gelungen ist, bei dem Fundraising Projekt der EKHN teilzunehmen, werden wir für drei gespendete Euro einen Euro von der EKHN erhalten. Somit erhöht sich unser Spendenaufkommen um fast 208 Euro. Insgesamt können wir für diese Aktion also eine Endsumme
von 831 Euro verbuchen. Wirklich ein schönes Ergebnis!

Rita Wolff Kirchenvorsteherin
„Sieben für Sieben“ - Eine ganz besondere Fotosammlung

Im vergangenen Jahr gab es in der Stadtkirche eine sehr beachtete Fotoausstellung von Michael Mayer, der mit seinen Bildern die Sanierung unserer Kirche nicht nur dokumentiert, sondern auch kommentiert hat.
Ihm ist es auf ganz besondere Weise gelungen, nicht nur einzelne Objekte, sondern auch Stimmungen und Emotionen festzuhalten. In diese Gefühlswelt konnte der Betrachter mühelos eintauchen, wenn er sich Zeit nahm und die Bilder auf sich wirken ließ.
Deshalb wurde diese Ausstellung von vielen Kirchenbesuchern sehr gelobt und viele wünschten sich mehr dieser tollen Fotographien. Das war dem Künstler Ansporn genug, noch einmal nachzulegen. Im Fokus stehen diesmal die herrlichen Prinzipalstücke, die die renommierte Künstlerin Meide Büdel passgenau für unsere Kirche geschaffen hat.
Michael Mayer hat Altar, Taufe, Kanzel, Rednerpult und Osterkerze ganz besonders in Szene gesetzt.
Wieder ist es ihm gelungen, die Bedeutung und Würde der einzelnen Stücke mitschwingen zu lassen. Vervollständigt wird die Serie durch eine Fotografie aller Prinzipalstücke.
Entstanden ist eine kleine hochwertige Sammlung, von sieben Fotokarten, die zum Preis von 7 Euro erworben werden können. Wir freuen uns, dass uns der Künstler die Fotos unentgeltlich zur Verfügung gestellt hat. Das Geld soll für die Prinzipalstücke aufgewendet werden. Im letzten Jahr haben wir schon einen Mamutanteil der Kosten begleichen können. Dieses Jahr sind noch 20.000 Euro aufzubringen. Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Mayer, der damit erneut einen ganz besonderen Anteil zu der Finanzierung der Prinzipalstücke beiträgt.

Rita Wolff, Kirchenvorsteherin
   Acrobat Reader  Valid CSS!  Valid XHTML 1.0!
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Ja, ich akzeptiere